13. Bigos-Essen der Deutsch-Polnischen Gesellschaft

Senden - Gut 80 Gäste begrüßte Hans-Jürgen Pohl (rechts), Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Senden (DPG), zum nunmehr 13. Bigos-Abend am Donnerstag im Foyer der Steverhalle. In bewährter Weise waren wieder von mehreren Teams vorab die verschiedensten Bigos-Varianten gekocht worden, teilt die DPG mit. Pohl übermittelte auch aus der Partnerstadt Koronowo die guten Wünsche zum Gelingen des Abends.

Foto: Dieter Klein

Der Stellvertretende Bürgermeister Alfons Hues betonte in seinen Grußworten, dass in den Zeiten des weltweit schweren, politischen Fahrwassers, der Wert von Städtepartnerschaften wie zwischen Senden und dem polnischen Koronowo gar nicht hoch genug einzuschätzen sei.  
Im Lauf des Abends kündigte der Vorsitzende der DPG Senden für 2019 vorgesehene Aktivitäten an. So wird in Kooperation mit der Gemeinde Senden am 29. März (Freitag) im Bürgersaal des Rathauses eine Autorenlesung veranstaltet. Zu Gast sein wird der namhafte polnisch-deutsche Romancier, Essayist, Lyriker und Publizist  Artur Becker, heißt es in der Mitteilung.
Vom 15. bis 19. Mai bieten die DPG Senden und Lüdinghausen eine gemeinsame landwirtschaftliche Exkursion nach Nysa/Neiße in Schlesien an.
Als Höhepunkt der diesjährigen Vorhaben ist die Bildungsreise vom 15. bis 22. August nach Schlesien vorgesehen.  
Weitere geplante Veranstaltungen können der neu gestalteten Homepage der DPG entnommen werden. www.dpg-senden.de

Westfälische Nachrichten 30. Januar 2019

Bösensell - Konstanz prägt die Deutsch-polnische Gesellschaft, Senden. Denn als Vorsitzender fungiert weiterhin Hans-Jürgen Pohl, ergab die Mitgliederversammlung. Angesichts von Krisen in der EU wurde die Partnerschaft auf unterschiedlichen Ebenen als besonders bedeutsam betrachtet.

Die Vorstandswahlen gingen bei der Mitgliederversammlung der Deutsch-polnischen Gesellschaft (DPG) Senden im Landgasthof Sendes leicht von der Hand. Einstimmig in allen Punkten. Vorsitzender bleibt auch nach zwölf Jahren weiterhin Hans-Jürgen Pohl. Den Vorstand komplettieren Stellvertreterin Grazyna Maria Brandes, Kassierer Wolfgang Müller, Schriftführerin Claudia Raphael-Howar sowie die Beisitzer Vera Prengel, Franz-Josef Lintel-Höping, Andreas Janotta und Leander Vierschilling. Was den Abend spannend machte, waren die Sorgen und Hoffnungen um den Zustand deutsch-polnischer Beziehungen auf Regierungsebene.

Deutsch-Polnische Gesellschaft pflegt Kontakte beim traditionellen Bigos-Essen

-dk- SENDEN. Wenn Hans-Jürgen Pohl, Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft (DPG) Senden, zum Bigos-Essen lädt, wird es im Foyer der Steverhalle eng. Sehr eng. So auch am Donnerstagabend.
Schon beim Öffnen der Eingangstür wehte dem Besucher der Duft von gesottenem Fleisch, heißem Kraut und deftigem Rauchfleisch entgegen. Ein verführerischer Duft. Erst recht für die Menschen, die seit Jahren enge Beziehungen zu ihren Freunden im polnischen Koronowo pflegen. Von denen, die von dort an die Stever gezogen sind, gar nicht erst zu reden.
Auf einer Großbildleinwand projezierte inzwischen Reiner Brandes farbenprächtige Fotos aus dem Land zwischen Weichsel und Memel. Bilder, die im vergangenen Jahr während einer Fahrt der Sendener Gruppe in die Masuren entstanden sind. Schnappschüsse, die passend zu den allgegenwärtigen Düften, Heimweh in die Mienen malte.

Mitglieder der DPGs diskutieren in Senden die aktuelle politische Lage in Polen, im Anschluss an einen Vortrag.

Das Thema des Vortrags- und Diskussionsabend am 11. Januar 2018 im Sendener Hotel Niemeyer hatte der Referent allerdings provokanter formuliert: „Liegt Polen noch Europa?"

Die Deutsch-Polnischen Gesellschaften aus Senden und Lüdinghausen (DPG) hatten gemeinsam PrivDoz. Dr. Markus Krzoska, Osteuropahistoriker am Historischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen, als Fachmann für die Einschätzung der derzeitigen politischen und gesellschaftlichen Situation in Polen eingeladen.