Einblick in polnische Kultur gewonnen

Senden/Koronowo -

Sendens polnische Partnerstadt Koronowo war erneut Ziel eines Austausches von Schülerinnen und Schülern aus den 9. und 10. Klassen des Joseph-Haydn-Gymnasiums, der Edith-Stein-Schule und der Geschwister-Scholl-Schule. Sie lernten nicht nur touristische Spots, sondern auch den Alltag in den Familien kennen.

Pünktlich in Danzig gelandet, ging es bei strahlendem Sonnenschein für alle zunächst in das Zentrum von Danzig. Bei einer Stadtführung konnte die Sendener Gruppe einen ersten Eindruck von Polen gewinnen. Bevor es nach Koronowo weiter ging, wurde noch der Badeort Sopot/Zoppot an der Ostsee in Augenschein genommen.

Ein herzlicher Empfang wurde anschließend den jungen Leuten zusammen mit ihren drei Lehrern in Partnerstadt bereitet. Die deutschen Gäste waren in polnischen Familien untergebracht.

Die Teilnahme am Schulunterricht, das Grillen am Stausee von Koronowo, gemeinsame sportliche Aktivitäten, sowie ein Besuch in Bydgoszcz/Bromberg vertieften die Einblicke in das polnische Alltagsleben und die polnische Kultur.

Den Höhepunkt des Programms bildete schließlich der dreitägige Besuch der polnischen Hauptstadt Warszawa/Warschau.

 

Senden, 18.06.2015

Bei schönstem Wetter startete die dpg Senden mit ihren Mitgliedern am 06.06.15 am Busbahnhof zu ihrer jährlichen Fahrradtour. Diese wurde sorgfältig von den Vorstandsmitgliedern  Franz Josef Lintel Höping und Wolfgang Müller vorbereitet und beinhaltete ein abwechslungsreiches Programm.


So hatten die Organisatoren das leibliche Wohl der Teilnehmer auf der ca. 40 km langen Strecke sehr im Blick und luden zu einer Kaffeepause auf den Hof Welp ein. Weiter ging es dann zu einer Betriebsbesichtigung des  Palettenwerks Winkelheide GmbH im Gewerbegebiet Senden.


Die Tour endete mit einem gemütlichen Grillen auf dem Hof Lintel Höping. Viele Helfer trugen zu der sehr gelungenen Tour bei. Dafür bedankten sich alle Teilnehmer herzlich.

Bigos-Essen der Deutsch-Polnischen Gesellschaft

 

Eintopf mit kulinarischer Vielfalt: Sechs Varianten von Bigos hat die Deutsch-Polnische Gesellschaft serviert. Die Veranstaltung im Foyer der Steverhalle war seit Langem ausgebucht. Das polnische Nationalgericht Bigos ließen sich rund 70 Mitglieder der Deutsch-Polnischen Gesellschaft sowie interessierte Bürger schmecken. Der traditionelle Bigos-Abend erfreute sich bemerkenswerter Resonanz. „Die Veranstaltung war schon vor Wochen ausverkauft“, freute sich Hans-Jürgen Pohl, Vorsitzender der Deutsch-Polnischen-Gesellschaft.

Rot-weiße sowie schwarz-rot-goldene Fahnen zierten die Tische im Foyer der Steverhalle. Zum Nationalgericht wurden polnisches Bier und Salzgurken gereicht. „Bigos ist ein Eintopfgericht mit Sauerkraut und Weißkohl“, erklärte Pohl. Mit verschiedenen Fleisch- und Wurstsorten sowie Gewürzen und Pilzen werde die Speise verfeinert. „Sie muss zwei Tage zuvor gekocht werden, damit auch die Krakauer gut durchziehen kann“, ergänzt der Vorsitzende.

In der Steverhalle verkosteten die Anwesenden sechs Varianten des Traditionsgerichtes. Teams von zwei bis vier Personen hatten Bigos daheim, auf bewährte Weise, zubereitet. Als Dessert gab es Kuchen, der auf polnische Art gebacken wurde. „Wir haben einige Frauen in den Reihen, die nach polnischer Tradition backen können“, erwähnte Pohl.

Nach dem Essen nahmen Rolf Schwietring und Johannes Wunsch das Zepter in die Hand. Auf der Gitarre spielten sie altbekannte Lieder und animierten die Gäste zum Mitsingen.


Pohl sprach der Gemeinde Senden seinen aufrichtigen Dank für die starke Unterstützung beim Bigos-Abend aus. „Ohne die Hilfe von Günter Melchers wäre diese Veranstaltung nicht möglich“, hob Pohl den Leiter des Kulturamtes hervor. Der DPG-Vorsitzende unterstrich:„Die Gemeinde greift uns sehr unter die Arme.“